Letztes Pflichtspiel der I. Männer (Landesklasse Mitte) vom 19.05.2012
um 15.00 Uhr
| SV Teupitz / Groß Köris | |
SV Felgentreu |
| vs |  |
| 2 | : | 1 |
In einem weitestgehend ausgeglichenen Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten avancierte der Schiedsrichter zur
auffälligsten Figur der Partie. Erneut wurden die Felgentreuer durch zweifelhafte Regelauslegung um verdiente Punkte gebracht.
Im ersten Durchgang gab es an der Leistung aller Akteure wenig auszusetzen. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle gerecht
und bestimmten das Spiel, wobei die Gäste durch Konter stets gefährlich wenn auch zu ungenau agierten. Torlos ging es in die
Pause.
In Halbzeit zwei wurde den Zuschauern etwas mehr Unterhaltung geboten. Das lag aber weniger am guten Spiel der Mannschaften,
die eigendlich nur Sommerfußball boten, sondern am schon erwähnten Schiedsrichtergespann. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld
wird der Ball am 11-Meter-Punkt abgefälscht und schlägt dem Felgentreuer Verteidiger an die Hand. Sofort der Elfmeterpfiff.
Nachdem dieser von Andy Grodofzig pariert wird, pfeifft der Schiri wieder und lässt aufgrund von angeblich zu früh in den
Strafraum gelaufenen Spielern wiederholen. Der zweite sitzt dann endlich (63.)! Felgentreu gibt nicht auf und kommt durch
Robin Schmidt zum Ausgleich (71.). Kurz darauf der nächste Elfmeter für Teupitz. Nachdem diesmal klar der Ball gespielt wird,
wird wieder auf den Punkt gezeigt und zudem noch ein Felgentreuer des Feldes verwiesen, der dem Schiri allzu deutlich die
Meinung sagte. Diesmal muss der Elfmeter nicht wiederholt werden weil gleich der erste sitzt (79.). Die Posse des Spiels
dann kurz darauf. Michael Belger geht in den Strafraum und der Gegenspieler auch. Auf einmal wieder ein Pfiff. Die Felgentreuer
soll gefoult worden sein. Den Verantwortlichen und Spielern der Gäste treibt es die Schamesröte ins Gesicht angesichts dieser
lächerlichen Konzessionsentscheidung. Belger vergibt allerdings zweimal, da der Schiri auch diesen Elfmeter wiederholen lässt.
Von Seiten des SV Felgentreu bleibt anzumerken, dass immer wieder darauf hingewiesen wird dass der Schiedsrichter zu schützen
und zu achten ist. Es bleibt dabei leider immer mehr auf der Strecke, dass Vereine ehrenamtlich und fast ohne finanzielle Mittel
sich jede Woche bemühen in Training und Spiel gute Leistungen zu bringen und Erfolg zu haben. Die Tragweite der durch die
Schiedsrichter getroffenen Entscheidungen sollte diesen auch bewusst sein.
Kader: Grodofzig – Adam (72. / Klein), Gensch, Hanck, Boche – Schmidt, Spielberg, Hennig, Thieme (46. / Bautz) – Belger, Zachlod